Re: Relais über RS232 schalten

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Dirk Ohme schrieb:

Quoted text here. Click to load it
http://www.linux.org/docs/ldp/howto/Remote-Serial-Console-HOWTO/bugs-kernelp.html

Peinlich, peinlich, auf das HOWTO hätte ich auch selbst kommen müssen.
Danke für die Infos!

Quoted text here. Click to load it

Ich hatte vor, die Schaltung so abzuwandeln, dass sowohl P als auch N
geschaltet werden - das in der Bautelliste genannte Relais (Conrad-Best.-
Nr. 50 39 16) hat sowieso zwei Wechsler. Dass die Platine in ein isoliertes
Kunststoffgehäuse mit Zugentlastung gehört, ist klar. Um das Relais vor
einer eventuellen Überlast zu schützen, habe ich zusätzlich noch eine
Sicherung (5 A, träge) vorgesehen.

Soll heißen: Ich denke schon darüber nach, was ich da baue... ;-)

Hab' ich etwas vergessen?

Nicht ganz sicher bin ich mir allerdings, ob die Belastbarkeit des Relais
aufgrund der sicherlich nicht vollständig Ohmschen Last des Druckers
ausreichend ist. Ich hatte vor, das Relais FIN 40.52.9 6V aus dem Reichelt-
Sortiment einzusetzen. Datenblatt gibt es unter [1]. Der Dauerstom sollte
kein Problem sein, im Datenblatt sind hier 8 A angegeben, laut technischem
Datenblatt braucht der Drucker maximal 3,8 A. Bleibt noch die maximal
zulässige Schaltleistung. Die ist bei AC1 mit 2000 VA und bei AC15 mit 400
VA spezifiziert. Der Drcuker wird wohl irgendwo zwischen AC1 und AC15
liegen (entsprechend dann auch die Schaltleistung zwischen 2000 VA und 400
VA). Die typische Leistungsaufnahme des Druckers beträgt laut Handbuch 265
W im Betrieb (Spitze 818 W) und 13 W im Idle-Modus, in dem der
Ausschaltvorgang erfolgen wird. Das Ausschalten sollte also kein Problem
sein. Zum Leistungsverbrauch beim Einschalten liegen mir keine Daten vor,
allerdings kann diese nicht dem Maximum entsprechen, das wird dem kurzen
Flackern der Zimmerbeleuchtung nach zu urteilen beim Start des
Druckvorgangs erreicht.

Kommentare, Anregungen, etc.?

[1] http://makeashorterlink.com/?Y5FC22F15

Gruß,
Thilo

Und zurück nach de.sci.electronics...

Re: Relais =?ISO-8859-1?Q?=FCber?= RS232 schalten
: Dirk Ohme schrieb:

:>> Was ich aber eigentlich bräuchte, wäre eine Möglichkeit,
:>> eine Steuerleitung der Schnittstelle für einen längeren
:>> Zeitraum auf logisch high oder logisch low ziehen zu können.
:>
:> RTS oder CTS:
:> http://www.linuxdocs.org/HOWTOs/Serial-Programming-HOWTO/index.html
:> http://www.easysw.com/~mike/serial/serial.html#5_1_2
:>
http://www.linux.org/docs/ldp/howto/Remote-Serial-Console-HOWTO/bugs-kernelp.html

: Peinlich, peinlich, auf das HOWTO hätte ich auch selbst kommen müssen.
: Danke für die Infos!

:>> [2] http://groups.google.com/groups?selm= \
:>>     jrpsbb.d63.ln%40stargazer.intranet.tgbyte.de
:>
:> "... denn sie wissen (nicht), was sie tun?" - Du weisst, dass man bei
:> 230V schon entsprechende Schutzmaßnahmen treffen und deshalb nicht
:> irgendwelche Schaltungen auf Lochrasterplatinen bauen sollte?

: Ich hatte vor, die Schaltung so abzuwandeln, dass sowohl P als auch N
: geschaltet werden - das in der Bautelliste genannte Relais (Conrad-Best.-
: Nr. 50 39 16) hat sowieso zwei Wechsler. Dass die Platine in ein isoliertes
: Kunststoffgehäuse mit Zugentlastung gehört, ist klar. Um das Relais vor
: einer eventuellen Überlast zu schützen, habe ich zusätzlich noch eine
: Sicherung (5 A, träge) vorgesehen.

: Soll heißen: Ich denke schon darüber nach, was ich da baue... ;-)

: Hab' ich etwas vergessen?

: Nicht ganz sicher bin ich mir allerdings, ob die Belastbarkeit des Relais
: aufgrund der sicherlich nicht vollständig Ohmschen Last des Druckers
: ausreichend ist. Ich hatte vor, das Relais FIN 40.52.9 6V aus dem Reichelt-
: Sortiment einzusetzen. Datenblatt gibt es unter [1]. Der Dauerstom sollte
: kein Problem sein, im Datenblatt sind hier 8 A angegeben, laut technischem
: Datenblatt braucht der Drucker maximal 3,8 A. Bleibt noch die maximal
: zulässige Schaltleistung. Die ist bei AC1 mit 2000 VA und bei AC15 mit 400
: VA spezifiziert. Der Drcuker wird wohl irgendwo zwischen AC1 und AC15
: liegen (entsprechend dann auch die Schaltleistung zwischen 2000 VA und 400
: VA). Die typische Leistungsaufnahme des Druckers beträgt laut Handbuch 265
: W im Betrieb (Spitze 818 W) und 13 W im Idle-Modus, in dem der
: Ausschaltvorgang erfolgen wird. Das Ausschalten sollte also kein Problem
: sein. Zum Leistungsverbrauch beim Einschalten liegen mir keine Daten vor,
: allerdings kann diese nicht dem Maximum entsprechen, das wird dem kurzen
: Flackern der Zimmerbeleuchtung nach zu urteilen beim Start des
: Druckvorgangs erreicht.

: Kommentare, Anregungen, etc.?

Buy vs. Make.

Die Conrad "Relaiskarte 8fach seriell" 35 E plus 11 E Gehaeuse plus 6E
Netzteil  wuerde Dir wohl den Selbstbauaufwand sparen, ist aber ein
Overkill.

--
Uwe Bonnes                 snipped-for-privacy@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik  Schlossgartenstrasse 9  64289 Darmstadt
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Relais =?ISO-8859-1?Q?=FCber?= RS232 schalten
Uwe Bonnes schrieb:

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Am liebsten wäre mir sowieso ein fertiges Gerät, bei dem ich mit dem
230-V-Teil nichts am Hut hätte. Dieses Problem beseitigt die Conrad-Karte
aber auch nicht, diese bräuchte sogar ein zusätzliches Relais, da die
verbauten Relais nicht netzspannungstauglich sind und auch deren
Schaltleistung ein wenig knapp bemessen ist. Und die paar Bauteile des
Niederspannungsteil der Schaltungs aus dem OP bekomme selbst ich verlötet
;-)

Primäres Problem des Streifenrasterlayouts aus dem OP ist also wohl der zu
geringe Abstand zwischen Niederspannungs- und Netzspannungsteil (nur wenige
mm). Folglich müßte entweder ein vernünftiges Layout her (hab' sogar gerade
mit Eagle eins gemalt, meine letzten Platinen habe ich allerdings vor > 10
Jahren selbst geätzt, passendes Equipment ist momentan nicht auffindbar
*g*) oder ich müsste das Relais in sicherem Abstand zur Platine montieren.

Gruß,
Thilo

Re: Solid State Relais (was: Relais =?iso-8859-1?Q?=FCber?= RS232 schalten)

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Ein Pull-Up auf Masse?
Was passiert, wenn das Ding kaputt geht? Dann liegen evtl. plötzlich
230V auf dem Computer? Oder haben die Dinger Optokoppler eingebaut?

Gruß Lars

Re: Solid State Relais
Lars Mueller schrieb:

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Äh... Pull-Down... Die Intention ist klar, oder? Ich möchte, dass am
Schalteingang des SSR immer ein definiertes Potential anliegt. Wenn ich mir
das aber genau überlege, ist das eigentlich unnötig. Also fällt R_2 weg.

R_1 hätte ich als 1 kOhm dimensioniert, das würde eine Begrenzung des
Steuerstroms auf etwa 10 mA bedeuten, was einerseits > I_FT = 5 mA ist,
andererseits deutlich unter I_F_max = 50 mA leigt.

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Nein.


So ist es. Die Isolationsspannung liegt bei 4.000 V und damit in einem
Bereich, der vergleichbar mit konventionellen (mechanischen) Relais ist.

Gruß,
Thilo

Re: Solid State Relais
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Die Optokoppler-LED im SSR hat nur eine Sperrspannung von 6V.
Ich würde R2 weglassen, und D1 statt in Reihe antiparallel
zur LED im SSR schalten.

Re: Solid State Relais
Martin Lenz schrieb:

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Im "Internal Connection Diagram" ist nichts derartiges eingezeichnet...

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...also vermutlich nur die Diode.

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Allerdings schadet er nicht, von daher werde ich ihn einfach verbauen, wenn
Reichelt endlich die Lieferung auf die Reihe bekommt.

Gruß,
Thilo

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