Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung - Page 4

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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Moin,
vielleicht etwas plump gedacht. Ich kenne viele um 60 Jährige, die mit
der Leistung durchaus klarkommen. Vielleicht nicht mit dem Streß, den
die jungen dynamischen Bekloppten manchmal machen. Den machen sie aber
hauptsächlich, weil sie glauben, die Alten schaffen eh nix mehr. Klar
kostet der Alte etwas mehr, dafür hat er aber auch deutlich mehr
Erfahrung. Und das spart wieder eine Menge. Kann es jedenfalls, wenn
man diese Erfahrung benutzen würde.

Das ist ein gesellschaftliches Problem. Und genau darum ging es, wenn
ich das richtig verstanden habe. Die Gesellschaft braucht nur den
20jährigen Uni-Abgänger mit Doktortitel und 15 Jahren Berufserfahrung,
der als günstiger Praktikant für einen Hungerlohn arbeiten möchte. Und
sobald er einige Jahre älter geworden ist, ist er Sondermüll. Aber das
funktioniert eben nicht.

Grüße

Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
[...]
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Erfahrung ist die Summe aller Fehler, die man selbst gemacht hat. Es
ist schon klar, warum die "jungen dynamischen Bekloppten" sich da von den
"erfahrenen Alten" nichts sagen lassen wollen (auch wenn sie sich dieser
Spruchweisheit vermutlich nicht bewusst sind). Das Problem ist eigentlich,
dass sich Wissen und Erfahrung kaum quantifizieren lassen - es mag ja
durchaus ein laengerfristiger Einspareffekt sein, den teuren "Alten" mit
seiner Erfahrung durchaus zu nutzen, muss aber nicht. Wohl aber ergibt
sich ein deutlicher kurzfristiger Einspareffekt, wenn man ihn rauswirft.
Wir leben quasi permanent in der Gegenwart - Systeme mit langen Latenzzeiten
sind nicht ueberschaubar, und Vorhersagen sind laut Mark Twain am
praezisesten, wenn sie sich auf vergangene Ereignisse beziehen.
Es liegt auch ein kulturelles Problem darin, die Alten nicht als
Wissensquelle zu nutzen, sondern eher als Altlast. In anderen Kulturen,
etwa Japan, wurde dieses traditionell anders gesehen (die passen sich aber
inzwischen auch an den westlichen Way of Life an).

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Offensichtlich aber doch schon - der Spruch mit "20 Jahre alt und 15 Jahre
Berufserfahrung" ist selber schon in meiner Jugend oft genug ausgesprochen
worden. Geaendert hat sich nichts seither.

Das liegt meiner Meinung aber daran, dass das System bislang auch so
funktioniert hat: Zwar ist ein solches unrealistisches Arbeitnehmer-Profil
gefordert, aber ist natuerlich nicht auf dem Markt zu finden. Folglich
versucht man sich als Arbeitgeber mit dem zufriedenzugeben, was man als
Arbeitnehmer findet. Dann wird er aber auch bestrebt sein, diesen
"zweitklassigen" Mitarbeiter so bald als moeglich durch einen "Besseren"
zu ersetzen, wobei das Kriterium fuer "besser" durchaus sein kann:
juenger, billiger, unerfahrener (!), belastbarer, lernfaehiger, flexibler.

Die Tendenz ist dabei natuerlich, dass Betriebswirte in ihren eigenen
Kategorien denken: "billiger" (weil juenger) ist die einzige fuer sie
wirklich quantifizierbare Kategorie - no surprise.

Die zweite Komponente in diesem Regelkreis ist der Arbeitnehmer selbst, der
sich versucht, diesen Kriterien anzupassen. Jugend kann er nicht unbedingt
anbieten, Erfahrung sicherlich schon mehr oder weniger (ein Uni-Studium
hilft vielleicht am Anfang als "Arbeitsprobe" - spaeter egal); sein
einziges kontrollierbares Kriterium ist der Preis.

Es ist jedem Ingenieur klar, wie ein solches System reagieren wird.

Es ist nur erstaunlich, dass es sich schon so lange haelt.

Holger









Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Den besten kurzfristigen Einspareffekt hast Du, wenn Du alle
rauswirfst.

Bis dann,

- Mark

--20%
AnaMark V2.11 - The VST-Synthesizer
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung

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Das ist nicht erstaunlich. Es gibt keine Alternative.


mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus





Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.

Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Der einzelne arbeitgeber mit sicherheit kaum. Sein gebündeltes interesse
in form seiner verbände schon. Flächentarife und EIN ansprechpartner auf
arbeitnehmerseite haben durchaus vorteile und nicht zuletzt, sichert es
auch die daseinsberechtigung der verbände.
Selbstverständlich ist die frage erlaubt, ob sich die verbandskultur
heutiger prägung nicht überlebt hat?

In höheren gehaltsstufen wird die "honorierung" ohnehin ausgehandelt.
Technische berufe haben da einen prinzipiellen nachteil.


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Selbstverständlich lösen höhere löhne das problem. Das aber ist eine
temporäre lösung. Andere berufsgruppen ziehen nach. Sie wollen sich eben
auch am kuchen bereichern. Der jedoch reicht in der vorhandenen größe
eben nicht. Und wer teilt freiwillig? Die, die überproportional bisher
partizipierten mi sicherheit nicht. Denn die haben sich an ihrem
"bisherigen" lebensstandart zu sehr gewöhnt.

Gewonnen in diesem rennen hat immer der, der andere am besten um ihren
erfolg (betrügen)bringen kann und sie das gegenteil davon glauben machen
läßt. Wenn dieses manöver zu durchsichtig wird, müssen privilegien eben
staatlich garantiert werden. Siehe zB die exorbitante ausweitung des
berufsbeamtentums. Diese gruppe bestimmt dann in den land- bzw im
bundestag unter anderem ihre entlöhnung.

Wie man menschen mit ihrem "eigenen" vermögen bestechen kann, wurde fast
genial an der rente vorgeführt. Denn bis 1958 wurde angespart und die
"zinsen" waren eben die rente. Danach haben politiker für wahlgeschenke
dieses vermögen ausgegeben und somit "ihre" wähler "bestochen". Es
wurden der kreis der begünstigten zug um zug ausgeweitet.
Und das,obwohl rente beitragspflichtig (siehe grundgesetz)ist. Also im
umkehrschluß nur jemand etwas erhalten kann, der eingezahlt hat. Heute
bekommen menschen rente, die nie etwas eingezahlt haben. Bisweilen sogar
höhere summen, als jene die ihr leben lang beitrag bezahlt haben. Siehe
auch fremdrentengesetz.
Als diese "vermögen" verteilt war, kam man auf den gedanken des
generationenvertrags. Wahrhaft genial. Funktioniert heute aber auch
nicht mehr so recht.


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Müßten dann nicht auch politiker und "angestellte" in aufsichtsräten bei
entsprechendem alter fliegen? Was zB ist mit dem papst? Er ist ja auch
"nur" angestellter seines Herren.
Es gibt offenschtlich noch andere bedingungen und mechanismen


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Sein "privileg" auf "unersetzlichem" wissen ist eben nur in seinem, des
50 jährigen, vorhanden. Er bekommt halt lediglich auf drastische weise
mitgeteilt, das es eben nicht so ist.

--
mfg horst-dieter


Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Die Verbände werden von den Großfirmen dominiert die überzogene
Lohnforderungen gerne toleriert haben.
Deshalb verlassen Mittelständler sie ja scharenweise.

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Exorbitant vielleicht nicht, aber zuviel jedenfalls schon.
Das Problem ist, daß alle Parlamente reichlich mit Beamten besetzt
sind, weil wenn da einer seinen Listenplatz nichtmehr bekommt,
dann hat er wenigstens wieder sein Pöstchen beim Staat. Ein normaler
Arbeitnehmer kann sich dann beim Arbeitsamt melden.

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Es gab damals das Problem, daß nach dem ursprünglichen Schema viele
kriegsbedingt nicht zu einer Rente gekommen wären ( hat man via
Währungsreform natürlich selber verschärft, weil man alte Ansprüche
plattmachte ). Insofern mußte das System damals umgestellt werden.
Zudem: ein Pensionsfond-System funktioniert eben nur, wenn man
nicht dauernd Weltkriege & Währungsreformen/Hyperinflationen hat.
Damals hatte man aber die noch lebhaft in Erinnerung. Die Umstellung
war damals ok, das System ist nur nicht der weiteren Entwicklung
sinnvoll angepaßt worden.

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Sozialhilfe aber nicht und in einigen Jahrzehnten ist da ohnehin
kein Unterschied mehr.  

MfG JRD



Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung

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Laß mich mal spekulieren. Die "überzogenen" lohnforderungen einerseits,
legitimieren andererseits , sich unter anderem auch überzogene
gehaltsfoderungen  genehmigen zu lassen( die manager).


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Etwas polemik gefällig? Das was der mittelstand (und
lohn/gehaltsabhängigen) erwirtschaften, kassieren die großunternehmen
als subventionen.
Klingt doch plausibel.



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Und er hat seine pension, die sich ja nach dem letzten gehalt richtet.
Selbstverständlich wird noch vor der pensionierung kräftig befördert.Ist
tradition.
Im Saarland brauchte man nur 24h minister zu sein, um voll
pensinsberechtigt zu sein. Das unter sozialdemokratischer regierung. Die
tun nämlich was für die "minderbemittelten".


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1938 wurden die rentenrücklagen zur rüstungsfinanzierung mißbraucht.
Diese ansprüche wurden zur währungsreform, du schreibst es, gestrichen

Kriegsbedingte folgen, sind keine rentensache! Sie hätten
steuerfinanziert werden müssen.

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BTW wurde 1957 die rente dynamisiert. Und wahltaktisch um 70% erhöht. Es
gab ja auch die DDR. Das konnte man sich damals leisten. Die wirtschaft
prosperierte. Es herrschte vollbeschäftigung. Die ersten "gastarbeiter"
wurden angeworben.

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Ich würde dir ja liebend gern widersprechen. Die fakten/entwicklung
scheint dir aber recht zu geben.

Vielleicht begegnen wir uns ja mal auf dem sozialamt. Wer weiß?

--
mfg horst-dieter


Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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  Der Mittelständler kann sie nicht so gut abschöpfen, das ist sein
Problem. Wenn er kann, tut er.
  Ich hab mal in den 80ern als GateArrays Modethema waren eines als
Angestellter in Firma gemacht. Hat 3 Wochen gedauert. Ich wurde 3 Monate
auf BMFT-Förderprogramm das es gerade gab verrechnet. Wurde mir
von Geschäftsleitung mitgeteilt, damit ich mich nicht verplappere,
wenn mal jemand zur Überprüfung käme. Aber BMFT prüft eh nie, kippt
nur Geld raus.
  Tatsächlich gibt es besonders hier in München viele "HiTech"-Klitschen
deren stabilste Einnahmequelle nicht eigene Produkte sondern
Förderprogramme aus München/Berlin/Brüssel sind.
  Bin mal in 80ern über eine Firma gestolpert da haben 4 Mann von Uni
mit mechanischer Strukturberechnung für Satelliten ( Rosat ? ) an-
gefangen. Als der fertig war, haben sie die Firma auf Elektronik/
Lichtleitertechnik umfirmiert, weils da gerade Förderung gab. Aber
wie die Technik hinbekommen wenn man nicht löten kann ? Tja das wird
halt an externes Ingbüro vergeben. Die Geschäftsführer sind derweil
mit Ausfüllen von Formularen für die Förderung ja voll beschäftigt
und hätten eh keine Zeit zum entwickeln gehabt. Zum Glück gibts
inzwischen Steuerberater die sich speziell auf sowas spezialisiert haben
und die sprudelnden Geldhähne aufdrehen.
  Solche Förderprogramme gibts natürlich nur für "high-tech", also Zeug
das am Markt noch nicht richtig zu verkaufen ist. Ein normaler Mittel-
ständler kommt damit schlecht ran, da er ja altmodische Sachen fertigen
muß die sich verkaufen lassen.
  Wenn also Stoiber wieder kräht: "auch bei schlechter Kassenlage wird
Forschung & Entwicklung in Bayern nicht vernachlässigt" lächelt man
besser darüber.

MfG JRD

Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung

|>   Wenn also Stoiber wieder kräht: "auch bei schlechter Kassenlage wird
|> Forschung & Entwicklung in Bayern nicht vernachlässigt" lächelt man
|> besser darüber.

Ich krieg da schon Lachkrämpfe. An der TUM wurde unser Lehrstuhletat für
Neuanschaffungen und Verbrauchsmaterial mehr als halbiert, Geld für studentische
Tutoren (das IMHO einzig taugliche Mittel, um Studis was beizubringen ;-) ) ist
auch nur noch für 5 statt für 10 Leute da. Und in ca. 5km Luftlinie werden 300Mio
EUR für die Arroganz-Arena verballert...

--
         Georg Acher, snipped-for-privacy@in.tum.de
         http://wwwbode.in.tum.de/~acher
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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studentische
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300Mio
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Ach ist bei euch humankapital auch nur noch ein kostenfaktor der sich
halt am schnellsten einsparen läßt ;-(
--
mfg horst-dieter

antworten bitte in die rubrik.
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
<Stoiber&Bildung>
|> Ach ist bei euch humankapital auch nur noch ein kostenfaktor der sich
|> halt am schnellsten einsparen läßt ;-(

Interessanterweise sind Edes Vorstellungen zum Sparen natürlich nicht auf
seinem eigenen Mist gewachsen. Die Ideen stammen von ein paar Beratern aus der
Ecke der Wirtschaftswissenschaften der Ludwigs-Maximilians-Uni. Und jetzt
protestieren sie gegen ihre eigenen Ergebnisse...

BTW: An der TUM (ohne die Medizin) führen die angekündigten Einsparungen (wenn
sie so kommen) wohl zur Streichung von ca. 400-600 Stellen.

--
         Georg Acher, snipped-for-privacy@in.tum.de
         http://wwwbode.in.tum.de/~acher
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Die kosten und der aufwand stehen oft für den mittelständler in keinem
"gesunden" verhältnis. Sie finazieren es oft selbst.


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Jetzt hast du meinen, sowieso schon nicht vorhandenen
fortschrittsglauben an Stoiber, nachhaltig erschüttert. ;-((
Mir schwant, ich muß irgentwas an anfang meiner laufbahn als "mensch"
schrecklich falsch gemacht haben? ;-)

--
mfg horst-dieter


Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung

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Das hängt doch sehr stark von der Gewinnspanne bei den
Produkten/Dienstleistungen ab. Wenn der Laden sehr gut läuft,
warum sollen dann die Angestellten nicht auch ihren Anteil
einfordern?

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Weil die Entscheider nicht rechnen können. Der Angestellte
ist halt entsprechend teuer, aber sein langjähriges Know-How
kann *sehr* wertvoll sein.

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???

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Klar, deswegen möglichst nur noch Absolventen und Gastarbeiter.
Die Qualität der Produkte am Ende ist dann auch entsprechend.

cu, Marco

--
S: Minolta: Winkelsucher (VN), VC-9

E-Mail: snipped-for-privacy@linuxhaven.de
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung

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Weil der Laden ihnen nicht gehört. Angestellte sollten nach ihrer
Arbeitsleistung bezahlt werden. Sie wollen ja auch nicht weniger "Anteil"
wenn der der Laden nicht läuft.
Gruß von Hartmut



Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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C4%hm sorry, aber imo ist das RealitE4%t: Wenn der Laden nicht lE4%uft,
passiert doch genau das, z.B. durch KFC%ndigung, Kurzarbeit etc.pp.

Bis dann,

- Mark

--20%
AnaMark V2.11 - The VST-Synthesizer
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung

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Dazu fallen mir zwei Dinge ein:

(*) Es kann halt schnell passieren, daß die Leute und damit
    das wichtige Know-How abwandern. Ob sich ein Unternehmen
    das leisten kann, möchte ich stark bezweifeln.
(*) Könnte es auch leicht passieren, daß sich die Angestellten
    dann mit ähnlich Produkten selbständig machen, was aufgrund
    des Know-How relativ einfach ist. Nicht wenige EDV-Produzenten
    sind "damals" so entstanden.

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Arbeitsleistung + Know How. Wenn die Produkte gut gehen, spricht
das ja dafür, daß die Entwicklungsabteilung nicht ganz falsch
gearbeitet hat :).

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Warum nicht? Das ist in vielen Wirtschaftsbereichen heute doch
garnicht so unüblich.

cu, Marco

--
S: Minolta: Winkelsucher (VN), VC-9

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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Wohin ? Mieses Betriebsklima ist typisch auf Kostendruck
zurückzuführen. Der Kostendruck lastet dann aber auch auf
allen anderen Firmen der Branche. Typische (unsinnige)
Antwort auf Kostendruck:
* marginal profitable Aufträge werden angenommen.
  Während der Entwicklung stellt man dann fest, daß man
  auf jedes Board 10 - 20 EUR drauflegt. Dann sucht man
  in letztet Sekunde panisch nach "Lösungen"
* da Zeit Geld ist will man das Produkt möglichst schnell
  durch Entwicklung und Fertigung prügeln.
* man macht unsinnige Vorgaben um Stücklistenkosten zu senken.
  Lieblingsidee: "den teueren Steckverbinder sparen wir uns,
  die paar Drähtchen werden von Hand angelötet".

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Weiterträumen. Ausser technischem KnowHow brauchts man viel
Geld von der Bank und eine Vertriebsstruktur.

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In Zeiten wirtschaftlichen Aufschwungs am Binnenmarkt ist
das alles einfacher als zu Zeiten rezessiver Dauerstagnation.

MfG JRD

Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung

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Aus Managersicht nicht.

Manager: Wir machen das jetzt so.

langjaehriger Mitarbeiter: Das hatten wir schon unter deinem Vorvorlaeufer
und unter deinem Vorvorvorvorlaeufer. Das geht so erfahrungsgemaess nicht.

Manager: Wir trennen uns von langjaehrigen Mitarbeiter.
Sie sind zu inflexibel um sich an neue Gegebenheiten anzupassen.
Wir suchen uns junge flexible Mitarbeiter.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
Hallo

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Richtig!

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Richtig!

Das Problem nebenher sind aber die hohen Lebenshaltungskosten in
Deutschland,
ich glaube das ist eher das, worauf MaWin hinauswolte.
Viele Vorschriften der Bauortnung machen das Bauen einfach zu teuer.
Das gleiche
gilt für Autos. Desgleichen Steuern, die ja öffentliche Aufgaben
bezahlen müssen. brauchen wir wirklich so eine Aufwendige
Strassenbeleuchtung? Müssen die Strassen wirklich in einem so Top
zustand sein?

Wenn ich, was durchaus Sinn macht, Löhne wie in Russland verlangen
will, muss ich auch den restlichen Standart anpassen. Viele Leute
hätten damit wenig Probleme, aber der Gesetztgeber nagelt Dich eben
fest.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus   http://www.l02.de



Selbsterkenntnis ist der erste schritt zur Depression.

Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Nicht wirklich.

Wir sind ein Reiches Land, keine Frage.

Wir haben einen Hohen Lebensstandard, keine Frage.

Wer wie in Afrika leben will, ohne Strom in einer Huette ohne Strasse
kommt auch hier mit wenig Geld aus (und er bekommt es sogar in Form
der Sozialhilfe, die bekommt der Afrikaner nicht).

Woher kommt unser Geld ?

Von draussen. Durch die Exporte. Und wir sind (seit Monatsanfang)
die exportstaerkste Nation der Welt. Nicht die U.S.A. (mit 3-facher
Bevoelkerungsanzahl), nicht China (mit x-facher Bevoelkerungsanzahl),
nicht Japan ('alles kommt aus Japan'), sondern wir.

Es gibt eigentlich keinen Grund, warum bei uns die Menschen nicht
den hoechsten Lebensstandard der Welt haben sollten. Sie haben ihn
erarbeitet. Mit ihren eigenen Haenden. Ehre wem Ehre gebuehrt,
und der Lohn der Arbeit bitte auch.

Leider haben viele Buerger bei uns beileibe keinen hohen Lebens-
standard. Die meisten koennen in ihrem Leben nicht mal so viel verdienen,
das es fuer's Alter reicht, sie werden im Alter in Sozialhilfe fallen.
Das Geld reicht nicht mal, um so viele Kinder durchzufuettern,
das die die Rente aufbringen koennen, wie im vorvorigen Jahrhundert.
Bei den meisten ist am Ende des Monats das Konto leer.

Warum sind die Arbeiter in einem so reichen Land so Arm ?

Weil in diesem Land eine massive Schieflage zwischen Arm und Reich
existiert. Weil (gerade die derzeitige, aber auch die vorherige)
Regierung Geld aus den Taschen der Armen in die Taschen der Reichen
schaufelt. Weil die Regierung eine Regierung der Reichen ist.

Das staendige Gejammere ('die Kassen sind leer') ist bei naeherer
Betrachtung alles aufgeblasene Luegen. Nnoch nie haben Bund und Land
so viel Geld eingenommen & ausgegeben wie im letzten Jahr.

Aber alle luegen mit: Der Politiker, die Zeitung, das Fernsehen.

Weil keiner nachdenkt. Weil keiner selbst denkt. Weil niemand
recherchiert. Weil alle nur nachplappern was irgendwelche
Lobbisten zu ihrem eigenen Vorteil so in die Welt setzen.

Keine Sorge Leute. Unserer Wirtschaft geht es praechtig.
Superpraechtig. Sie wird nur von Arschloechern geleitet.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
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