Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung

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Moeglichst nicht sofort und nicht beim Bewerbungsschreiben.

Ich weiss aber, dass die meisten Arbeitgeber bei dieser Frage nicht
locker lassen. Zuerst will man ja aber zu einem Vorstellungsgespraech
eingeladen werden. Deswegen wird in manchen Berwerbungshelfern geraten,
sein aktuelles Gehalt zu nennen und nicht die Gehaltsvorstellung (z.B.
"Ueber meine Gehaltsvorstellungen wuerde ich gerne persoenlich sprechen.
Mein derzeitiges Gehalt betraegt xxkEur p.a.") Jeder wird verstehen,
dass man sich spaetestens nach der Einarbeitungszeit etwa dort
wiederfinden moechte. Das geht natuerlich nicht, wenn man es auch
akzeptieren kann, dass das neue Gehalt deutlich niedriger ist. (oder
deutlich hoeher sein soll)

M.W.




Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
Naja, der Vergleich hinkt dann wohl doch etwas sehr. Der Elektriker kommt ja
nich vor Ort um zu schauen ob ihm die Umgebung angenehm erscheint, sondern
um abzuschätzen was denn der Arbeitsauftrag 'Ich brauche an dieser und jeder
Wand noch eine Steckdose' denn nun wirklich an Arbeitzeit und Material
bedeutet.
Im Falle einer Bewerbung ist das Material aber = 0 und der Arbeitsaufwand
durch die wöchentliche Arbeitszeit bereits vorgegeben, von daher fallen
genau die Punkte die beim Elektriker die Gesamtkosten bestimmen hier weg.



Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Simmt so nicht ganz. Es kann z.B. sein, dass der Arbeitgeber regel-
mässige Dienstreisen erwartet, das kommt oft erst beim Bewerbungs-
termin heraus. Das ist für jemanden, der z.B. gerade baut, ein
Grund mehr Geld zu verlangen, da ihm in der Zeit die er auswärts
verbringt seine Arbeitszeit zu hause verloren geht.
Ausserdem gibt es Firmen, in denen dank starker Gewerkschaft im
Mittel wirklich nur 35-40 Stunden gearbeitet wird und Ausnahmen
nur selten genehmigt werden. In anderen Firmen arbeitet man zwar
offiziell 40 Stunden, aber im Endeffekt wird deutlich mehr verlangt,
bei Programmierern z.B. auch dass sie dringende Sachen abends zu hause
erledigen und sich auch selbst weiterbilden. Sowas mag für viele
ok sein, sofern die Kohle entsprechend rüberkommt.



Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Es mag schon sein, dass das für den Häuslebauer ein Grund ist, mehr zu
verlangen. Aber für den potentiellen Arbeitgeber bestimmt kein Grund, mehr
zu bezahlen. Und im Vorstellungsgespräch würde ich erst recht nicht auf den
(bevorstehenden) Hausbau hinweisen, da allgemein angenommen wird, dass diese
Leute gerade alles mögliche im Kopf haben, nur nicht die (bezahlte) Arbeit.

Der Verhandlungsspielraum eines Bewerbers ist normalerweise gering. Der
Gehaltsrahmen für eine offene Position steht (vor allem bei größeren Firmen)
fest - dabei gibt es geringe Abweichmöglichkeiten je nach
Arbeitsmarktsituation, Kenntnissen des Bewerbers etc. Die Frage nach der
Gehaltsvorstellung dient bei den Firmen in erster Linie dazu, zu teure
Bewerber (die eben nicht ins Schema passen und daher sowieso nicht
eingestellt würden) erst gar nicht einzuladen. Das spart beiden Seiten Zeit
und Kosten.

Wer etwas zu verkaufen hat (hier der Bewerber), der nennt seine
Preisvorstellung. Verhandelt wird auf dieser Basis. Wenn eine Firma in einer
Anzeige also nach der Gehaltsvorstellung fragt, dann nennt man die auch in
der Bewerbung. Anhaltspunkte gibt es genügend (z.B. VDI-Gehaltsreports,
individuelle Bewerbungs- und Einkommensanalysen).

Gruß

Klaus

--
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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  Hab ich für Entwickler nicht so in Erinnerung: wenn das vorherige
Gehalt des Bewerbers höher war als der neue Arbeitgeber einkalkuliert
hatte, der Entwicklungschef aber nach Gespräch genau den Bewerber
wollte wurde die Kröte geschluckt. Allerdings haben da Gehalts-
vorstellung, Paßfotos usw. ohnehin im Bewerbungsschreiben gefehlt.
  Der "Gehaltsrahmen" ist nur für austauschbare Leute wo das Arbeits-
amt beliebig Nachschub liefert wirklich bindend. Ansonsten lässt man
sich gute Leute wegen ein paar EUR nicht entgehen.

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Wenn die Stellenbeschreibung einen qualifizierten Spezialisten will,
dann ist nur jemand glaubwürdig der seinen Preis kennt.

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Fragen dürfen sie ja. Ob man was in die Bewerbung reinschreibt ist
Sache des Bewerbers.

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Phantasiezahlen die meist zu hoch liegen.

MfG JRD

Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Nein, wegen ein paar EUR sicher nicht, aber so ab 20% Unterschied (bei
ansonsten vergleichbaren Bewerbern) fängt man doch an zu zucken. Es geht
hierbei auch gar nicht so sehr um die Kosten, die der/die Neue verursacht,
sondern um die miese Stimmung unter den bisherigen Mitarbeitern, die
entsteht, wenn herauskommt, dass jemand deutlich über dem bisherigen Schnitt
bezahlt wird. Ob nämlich die Kollegen die Qualifikation des Neuen auch so
hoch einschätzen, dass sie akzeptieren, selbst deutlich schlechter bezahlt
zu werden?

Und es gibt natürlich Ausnahmen von der Regel, insbesondere bei kleinen
Betrieben. Generell ist das Gehaltssystem um so starrer, je größer die Firma
ist. Wenn z.B. ein Tarifsystem gilt, ist der Verhandlungsspielraum
normalerweise nur eine Tarifstufe.

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Stimmt, auch zu "billige" Leute werden von vorn herein aussortiert, weil
offensichtlich unpassend für den Job. Alte Regel: bisheriges Gehalt +
10..15% (in Sonderfällen bis zu 25%) wird allgemein als angemessen
angesehen. Ja, und es gibt auch Fälle, bei denen bis zu 50% oder sogar noch
mehr durchgesetzt werden können. Aber das sind die Ausnahmen, nicht die
Regel.

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Und die Einstellung ist Sache des Arbeitgebers. Man sollte sich bewusst
sein, dass die Bewerbung eine erste Arbeitsprobe ist, die man
ausserordenlich gut machen sollte. Immerhin hat man ja "unendlich viel Zeit"
dafür - wenn der Bewerber dabei schon eine wesentliche Forderung des
"Lastenhefts" ausser Acht lässt, welche Fehler werden dem dann noch im
Arbeitsleben unter Zeitdruck und mit 5 Projekten gleichzeitig passieren?

Gruß

Klaus

--
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung

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Einer Freudin ging's Ähnlich. Sie sollte mit 700Euro abgespeist werden
und hat dann, nach dem sie ihr zu sagten 1.100 verlangt, die Entscheidung.
Konnten die innerhalb von 3min am Telephon treffen...
 
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Tja, wer weiß das schon?
Hier beißt sich die Katze dann selbst in den Schwanz.

Naja im Augenblick hab ich bei einer 32 Std/Wo 24T/Jahr.
Bei 40 Std wärens 30T - ziemlich wenig. Aber mir wurden *haha*
10T jährlich an Provisionen zugesagt, dann wäre ich bei 40T gewesen
und das war akzeptabel - Die hab ich aber - ihr könnt's euch denken,
nie gesehen. So das mir jetzt 20T Eur "für die Rente fehlen"...
40T wär'n schon nett, dann kann ich ja auch mal auf 45T anspielen.
Das ist aber immer noch weit von diesen 65T Wundermärchen entfernt...

Vielen Dank

Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Ich sehe schon einen Unterschied darin, ob ich meine TE4%tigkeit zu 99%
vor Ort erledige oder zu 99% auf irgendwelchen Reisen bin und deshalb
ein Familienleben und soziales Umfeld vergessen kann.

Sonst kF6%nnte man ja auch sagen, bei Rufbereitschaft oder gar
Bereitschaftsdienst mFC%sse man gar nix bezahlen.

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Du meinst so, wie die Fertighausfirmen? Basispreis 10.000 EUR,
Abbildung mit Extras. Und dann hinterher wegen den abgebildeten Extras
nochmal 90.000EUR draufschlagen? :->

Bis dann,

- Mark

--20%
AnaMark V2.11 - The VST-Synthesizer
http://www.anamark.de /

Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Erst lesen, Mark, dann antworten. Erik sagte:

"Das ist für jemanden, der z.B. gerade baut, ein
Grund mehr Geld zu verlangen, da ihm in der Zeit die er auswärts
verbringt seine Arbeitszeit zu hause verloren geht."

Damit meint er ja wohl, dass es den Häuslebauer mehr schmerzt als andere
Leute, häufig unterwegs zu sein. Wenn jemand ein Haus baut, ist das aber
sein Privatvergnügen - für den Arbeitgeber ist derjenige nicht mehr wert als
jemand, der seine Freizeit lieber unter der Sonnenbank verbringt.

Dass Stellen mit häufiger Reisetätigkeit u.U. besser bezahlt werden als
reine Schreibtischtätigkeiten, hat damit nichts zu tun. Das hängt vom Job
ab, nicht vom Bauen.

Gruß

Klaus

--
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Mag sein. DafFC%r wird es evtl. Dinge geben, die ihn im Vergleich zu
Leuten, denen hE4%ufig unterwegs sein nicht schmerzt, weniger schmerzt
als die.

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Ack. Aber das ist auch das, was ich meinte. Und die HE4%ufigkeit der
ReisetE4%tigkeit ist idR in Stellenausschreibungen nicht beziffert - wie
soll ich also mit lauter Unbekannten einen Preis ermitteln?

Bis dann,

- Mark

--20%
AnaMark V2.11 - The VST-Synthesizer
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Anhaltspunkte gibt schon die Stellenbezeichnung, z.B.:

Produktionsingenieur = sehr wenig Reisetätigkeit
Entwicklungsingenieur = wenig Reisetätigkeit
Anwendungsingenieur = mehr Reisetätigkeit
Anwendungsingenieur für Schlüsselkunden / key customers = viel
Reisetätigkeit
Vertriebsingenieur = sehr viel Reisetätigkeit

Gruß

Klaus
--
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Da ist durchaus was dran. Obwohl man sich mit solchen Anhaltspunkten
auch ganz schF6%n verreiten kann - aber das dFC%rften dann verschmerzbare
AusnahmefE4%lle sein.

Bis dann,

- Mark

--20%
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
Eins fE4%llt mir noch ein:

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Warum schreiben die Firmen dann nicht einfach in ihre Stellenanzeige,
wieviel sie bezahlen? Das wFC%rde Zeit und Kosten noch viel effektiver
sparen.

Bis dann,

- Mark

--20%
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Wenn sie einen (gemessen am aktuellen Niveau in der Belegschaft) zu
hohen Wert angeben, vergraulen sie alle die, die im Betrieb weniger
bekommen, wenn sie einen zu niedrigen Wert angeben, dann wird der
Neuling erst mal nicht ernst genommen, und als drittklassiger Fussabtreter
benutzt. Es gibt, vom oeffentlichen Dienst abgesehen, keinen Laden,
in dem jeder, bei aehnlicher Taetigkeit, dasselbe verdient (so dass da
Gleiche unter Gleichen sind - wir sprechen nicht von Arbeitern mit
festen Tarifloehnen). Irgendjemand fuehlt sich immer bei einer
konkreten Zahl ueber den Tisch gezogen, deshalb gibt man keine Zahl
in der Stellenanzeige an. Ist natuerlich Selbstbetrueg, denn ueber den
Tisch gezogen wird auf jeden Fall immer irgendeiner. Der soll bloss dann
nicht mit der Nase drauf gestossen werden.

Holger

Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
[...]
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Z.B. wegen der Konkurrenz, die die Stellenanzeigen ja auch sieht.

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Tarife gibt es nicht nur für gewerbliche Arbeitnehmer (Du nennt sie
"Arbeiter" - Angestellte arbeiten also nicht? ;-) ). Bei großen Firmen
werden die meisten Ingenieure, die als Sachbearbeiter angestellt sind
(Sachbearbeiter ist eine Beschreibung für eine Tätigkeit ohne
*Personal*verantwortung, keine Wertung), nach Tarifen bezahlt. Teilweise
schließt das Tarifsystem auch noch die Gruppenleiterebene ein.

[...]

Gruß

Klaus

--
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
|> Warum schreiben die Firmen dann nicht einfach in ihre Stellenanzeige,
|> wieviel sie bezahlen? Das wFC%rde Zeit und Kosten noch viel effektiver
|> sparen.

Weil...

- sie dadurch der Konkurrenz ggf. Anhaltspunkte über ihre finanzielle Situation
geben würden bzw. diese die Zahlen nach Belieben interpretiert ("die zahlen aber
wenig, denen muß es echt schlecht gehen" / "kuck mal, wieviel die zahlen, jetzt
weiß ich auch, warum die Produkte so teuer sind")

- sie damit ggf. potentielle Bewerber von vorneherein abschrecken ("die zahlen
aber wenig, da antworte ich erst gar nicht drauf"); ist bei der momentanen
Marktlage vermutlich eher sekundär, war aber möglicherweise in den Hype-Zeiten
tatsächlich ausschlaggebend

- sie einen "Fliegen am Honigtopf"-Effekt vermeiden möchten ("die zahlen aber
viel, ich bewerb' mich einfach mal und schau dann weiter")

Weiterhin besteht ja immer die Möglichkeit, daß sich ein unerfahrener aber
durchaus sehr begabter Jobsuchender findet, der sich aus Unwissenheit oder
falscher Bescheidenheit/Angst viel zu billig verkauft. So spart die Firma
Geld und bei entsprechend klugem Einsatz der Ressource Arbeitnehmer ist
dieser zum Ende der Projektlaufzeit -- wenn er dann erkannt hat, was er
wert ist, und sich umorientiert -- ohnehin ausgebrannt ("die Höhe des Gehalts
rechtfertigt anfallende Überstunden"), so daß sein freiwilliger Wechsel
der Firma nur nützt.

Rainer

Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Er verbringt an dem Ort ja auch nicht die nE4%chsten Jahre, sondern nur
ein paar Tage. Da ist das auch relativ egal.

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In den wenigsten Stellenanzeigen steht die wF6%chentliche Arbeitszeit
drin. Es steht auch in den wenigsten FE4%llen konkret drin, was genau
und wieviel gemacht werden soll. Und die ganzen Sonderregelungen (z.B.
bzgl. DC%berstunden, Dienstreisen etc.) stehen da auch nicht drin -
dabei sind das Dinge, die von Unternehmen zu Unternehmen sehr
verschieden gehandhabt werden und durchaus einen Einfluss auf das
Gehalt haben.

Bis dann,

- Mark

--20%
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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Der Teil ist leicht abgehandelt: wenn es kein Gehalt einer
Firma bei der man unmittelbar zuvor beschäftigt war gibt
( geht ja auch aus Lebenslauf hervor ) dann gibts halt
keinen festen Ausgangspunkt und man schreibt nichts dazu rein.

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Schön, dann zahlen sie a) mies und b) haben waschkörbeweise
Bewerbungsschreiben von Arbeitslosen auf ihre Anzeige. Heutzutage
können sich Firmen Ings als Sachbearbeiter halten: es gibt sie
inzwischen arbeitslos zum schweinefüttern.

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a) Ich würde Antwort auf Anzeige nur dann empfehlen,
   a) wenn die geforderte Qualifikation so speziell ist und so zu
      einem paßt, daß man aus der Menge Bewerbungsschreiben die
      die Firma zwangsläufig erhält tatsächlich hervorsticht.  
   b) was die Firma zahlt geht bekanntlich ca. aus der Größe der
      Anzeige hervor. Allzukleinen Kleinkram sollte man ignorieren,
      selbst wenn er inhaltlich interessant klingt. Man hat
      schliesslich vor für Geld zu arbeiten.
   c) da Anzeige in großer Tageszeitung Geld kostet, will der
      Laden vermutlich tatsächlich und kurzfristig jemand
      einstellen. Zumindest wenn konkretes Anforderungsprofil
      vorliegt und es sich nicht um routinemässige Beschäftigungs-
      therapie für die Personalabteilung handelt.
      Das ist der positivste Aspekt an Anzeigen, irgendwelche
      offenen Stellen beim Arbeitsamt sind meist dummies.

b) Ich würde generell blinde Bewerbung bei grösseren, aber
   doch recht unbekannten Mittelständlern in der regionalen
   Umgebung empfehlen. Über die muß man sich aber vorher genauer
   informieren was sie so treiben.

c) ich würde zeitversetztes Nachfassen auf Anzeigen in Tageszeitungen
   empfehlen: wenn eine Firma wächst, dann hat sie ein halbes
   Jahr nach einer Anzeige eventuell schonwieder Bedarf. Da
   kann man dann mit blinder Bewerbung guten Zeitpunkt erwischen.

MfG  JRD

Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung

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Das erscheint mir aus Verhandlungssicht, vorsichtig ausgedrückt,
ziemlich unklug zu sein. Ein guter Kaufmann wird Dir auch nicht
verraten, zu welchem Preis er seine Produkte einkauft. Entscheidend
ist der "Verkaufspreis". Entweder man wird sich einig oder eben
nicht.

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Sicher, nur als Bewerber möchte ich mich dort nicht wiederfinden.
Warum sollte ich das Unternehmen wechseln, wenn sich das finanziell
nicht lohnt?

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Eben. IHMO eine ziemlich blöde Idee.

Nebeibei frage ich mich allerdings auch, was eine Personalabteilung
mit einer solchen Frage überhaupt will. Das Gehalt sagt irgendwie
garnichts über die Qualität des Mitarbeiters aus. Was bringen dem
Unternehmen Angestellte, die billig sind, dieses aber nicht
voran bringen.

cu, Marco

--
S: Minolta: Winkelsucher (VN), VC-9

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Re: OT: Bewerbung mit Nennung der Gehaltsvorstellung
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Ich halte es fFC%r eine sehr unrealistische Sichtweise, dass fFC%r den
Arbeitnehmer nur der finanzielle Aspekt von Interesse ist. Ich kF6%nnte
mir sogar vorstellen, dass so mancher sogar mit einem niedrigeren
Gehalt vorlieb nehmen wFC%rde, wenn er (im Vergleich zu seiner jetzigen
Position) z.B.

- Eine (fFC%r ihn) interessantere Aufgabe bekommt
- Einen sichereren Arbeitsplatz bekommt
- Ein angenehmeres Arbeitsumfeld findet

Das Reduzieren auf die Geldfrage mag Buchhalterisch O.K. sein, aber
die unreflektierte DC%bertragung auf den Menschen ist definitiv daneben.
Ich weiDF%, dass die meisten HaushE4%lter (steht in der Tat als
DC%bersetzung fFC%r "Manager" im WF6%rterbuch :-) ) das anscheinend nicht
kapieren. Brot kann man kaufen, GlFC%ck nicht.

Bis dann,

- Mark

--20%
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