Re: LED-Taschenlampe auf Akkubetrieb umrüsten

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Hallo Horst,


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Erstmal eine Frage: Wieso möchtest Du eine solche LED-Taschenlampe auf Akkus
umrüsten? Du müsstest die ja schon mehrere Stunden am Tag im Dauerbetrieb
haben, damit sich das auch nur annähernd lohnt. Ich denke da an 20mA pro
LED, 4 LEDs, also 80mA, vielleicht mit Vorwiderstand, Fertigungsstreuung und
zum besser Rechnen zusammen 100mA. Das dann an einer (drei) besseren
Alkaline-Mignon mit 2500mAh - macht mindestens 25 Stunden dauerhaft Licht,
bei nur kurzem Gebrauch sicherlich noch mehr. Wäre also selbst bei einer
ganzen Stunde am Tag fast ein Monat - bis dahin haben sich die Akkus auch
von selbst entladen..........

Naja, Du wirst schon deine Gründe haben. :-)

Als Step-Up-Wandler würde mir so auf Anhieb der LT1073-5 von Linear
Technology einfallen. Der macht aus Spannungen ab 1.0V (eine Akku- oder
Batteriezelle) 5.0V,  braucht nur drei externe Bauteile (Spule, Diode,
Kondensator), ist bis 1.5A belastbar und somit eigentlich ideal für den
Betrieb von weißen Leuchtdioden. Allerdings ist er mit knapp 5 Euro auch
nicht ganz billig.

Ein anderer Gedanke: Wie wäre es denn mit selber bauen? Irgendein beliebiges
kleines Gehäuse in Zigarettenschachtel-Größe, vorne vier Leuchtdioden
nebeneinander rein, dazu 4 Mignon-Akkus, ein Schalter und eine Ladebuchse.
Die Leuchtdioden kannste dann ganz profan mit Vorwiderständen von ein paar
Ohm ansteuern.
Wenn Du dafür die 9000mcd-LEDs von Reichelt nimmst, dürfte das heller sein
als jede kommerzielle Stablampe mit 4 LEDs - und um einiges praktischer und
billiger.

Ciao
Florian
--

"Wenn irgendjemand Dich bittet, eine eMail an alle Deine Freunde weiter zu
leiten: vergiß bitte, dass ich Dein Freund bin..."



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