Re: Klasse-D Verstärker

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Hallo,

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als Studiomusiker höre ich heute zum 1. Mal "Klasse D".
Normalerweise verwenden wir nur "Klasse A" Geräte.

Kannst Du mal was dazu schreiben?

Vielen Dank
Tobias



Re: Klasse-D Verstärker
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Oha, klingt echt interessant!!

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Oha, also wohl nur für extreme Lautstärken geeignet?

Viele Grüße
Tobias



Re: Klasse-D Verstärker
Hallo

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Da gibt es fertige Bausteine. Z.B. TDA892x von Philips. Ähnliche Dinge
werden auch bereits in Autoradios verbaut.

Hanspeter



Re: Klasse-D Verstärker

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Na ja, so neu ist es nun auch wieder nicht , früher nannte man das eben PWM,
später 1 bit DA und jetzt Klasse D (wie digital)

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angewendet.

Nö, da macht Wärme ja auch wenig Stress, im Zweifel ein paar Lüfter mehr....

Einsatzgebiete: Händies, PDA, MP3-Player, ...
Kleine Gehäuse, Akkubetrieb, keine Kühlbleche... Qualität, so viel (oder
wenig) wie nötig...

Was nun nicht bedeuten soll, dass die Teile schlecht sein sollen.

Martin



Re: Klasse-D Verstärker
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aaah, 1-bit-DA sagt mir was :-))



Re: Klasse-D Verstärker
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Wenn 40kHz PWM wird's korrekt. Siehe
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de /
Daher Klasse-D auch nur fuer Subwoofer oder Lo-End.
Einer der ersten war uebrigens 1978 der 2*160 Watt TA-N88 von Sony,
angeblich 20Hz-20kHz 0.5% Klirr.
--
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Re: Klasse-D Verstärker
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Prust, LOL, ROTF.
Selten jemanden gesehen, der Werbefuzziaussagen so gnadenlos Glauben schenkt.

Na, noch ein Gaudi zu Karneval .
--
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Re: Klasse-D Verstärker
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Warum sollten die keine 24 Bit wandeln?
12 Bit Signal und 12 Bit Rauschen...

Oder 12 Bit pro Kanal.

Thiemo


Re: Klasse-D Verstärker
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Im Westen hat man aber gnadenlos kostenoptimiert gebaut,
auch wenn dabei die technisch schlechtere Loesung zum Standard
erklaert wurde. Und ein extra Netzteil, extra Elektronik,
extra Platine im Plattendreher war nicht finanzierbar,
wenn man superbillig produzieren wollte, und superteuer verkaufen
konnte, um superviel Reibach zu machen.

Inzwischen haben viele Verstaerker gar keine Phono-Eingaenge mehr,
und es gibt dementsprechend Plattendreher mit eingebauten
Entzerrer-Verstaerker auch im Westen. Was allerdings nicht
unbedingt ein Fortschritt ist, die aktuellen Plattendreher sind
meistens uebler Ramsch, ich sag nur Lenco.
--
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Re: Klasse-D Verstärker
Hallo zusammen,

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Die Sache mit der Luft wäre egal, da dadurch keine neuen Frequenzanteile
generiert würden, welche im interessanten Frequenzbereich > 20 kHz zu liegen
kommen.

Den Effekt der Nichtlinearitäten von Lautsprechern etc kennt man hingegen
gut, man nennt das auch Klirrfaktor und man tut gut ?daran, denselbigen bei
Lautsprechern nie anzugeben, sonst würden sich Verstärker mit k < 0,00xy
nicht mehr verkaufen lassen. Wenn ein guter Lautsprecher unter 1% kommt,
dann hat man Glück gehabt. Und das bitte auch nur bei 1 kHz, wen
interessiert schon was anderes...

Es gibt allerdings in der Tat akustische effekte, die im Rahmen der
Sinnesphysiologie nicht vollständig erfasst sind. Die Frage stellt sich
anderst.
Im Rahmen der Sinnesphysiologie hatte es in den 60ern bereits umfangreiche
Studien gegeben, welche sich mit der Thematik HiFi auseinandersetzten.
Damals war das eben noch richtig interessant. Bemerkenswerterweise hat man
damals recht schnell herausgefunden, dass sich richtig gute HiFi-Qualität
einfach scheußlich anhört. Das mag auf den ersten Blick verwundern. Ein
wenig physiologische Verständnis bringt es aber schnell auf den Punkt. Unser
Hörsystem ist nicht ein Qualitätsmikrofon mit einem Linearverstärker
dahinter, es ist vielmehr mit einem hoch nichtlinearem Sensor mit
nachgeschaltener hochkomplexen Signalverarbeitung zu verstehen, dessen
Eingangsparameter außer dem austischen Sensor noch zahlreiche andere sind,
z.B. Temperatur, Optik, Raumempfinden, ja Emotionen pur. Diese Eindrücke
werden mit in das Klangbild verarbeitet. Passen nun akustische Eindrücke
nicht zum Rest, so klingt das einfach falsch, z.B. eine Konzertraumakustik
im Wohnzimmer. Die Akustischen Eigenschaften des Wohnzimmers kennt Dein
Gehör und verrechnet diese auch und nun kommt z.B. noch eine Überlagerung
dazu... stört einfach...

Anyway, kauft Eure ultrateuren Hifikomponenten, freut euch und glaubt dran,
lasst Euch den Spaß an der besten Anlage im Umreis von x km nicht vermiesen,
schließlich soll das Horen Spaß machen. Aber verschont die Welt mit diesen
Fachsimpeleien.

Martin



Re: Klasse-D Verstärker

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Quark.

Ziel muss es sein, von der Anlage das Orchester oder die Band so
zu reproduzieren, das man bei geschlossenen Augen meint, das sie
vor einem stehen.
Das erreicht noch keine Anlage. Das liegt weniger an der Anlage,
sondern noch mehr an der Aufnahmetechnik, und Stereo allgemein.
Aber ein moeglichst linearer, klirrfaktorarmer, rauschfreier
Versaterkungsweg auf der Widergabeseite ist schon mal ein guten
Ansatz hin zu diesem Ziel.
Oma's Dampfradio und gut 'klingende' Eigenbauten sind eher der
Schritt weg von diesem Ziel.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
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Re: Klasse-D Verstärker
Hallo

"Martin Schönegg"  schrieb

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Richtig, aus Marketing-Gruenden.

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Mag sein, aber nicht fuer lange, denn klanglich hat das
aber auch gar nichts miteinander zutun: LS erzeugen
ueberwiegend k2 und k3. Gegengekoppelte Amps
eher die hoeheren Anteile.

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Bei welchem Pegel?

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Das glaubst auch nur du...
Eine ganze Reihe renomierter Chassis-Hersteller stellen
detaillierte Daten des Verzerrungsverhaltens ihrer Produkte
ueber der Frequenz (sogar bei verschiedenen Pegeln,
zB 80/90/100dB@1m) zur Verfuegung.

LS-Hersteller und auch engagierter Selbstbauer suchen
sich 'ihre' Chassis auch unter eben diesem Aspekt aus
(bzw lassen nach genauer Spezifikation fertigen) und treffen
so Entscheidungen zu moeglichen/sinnvollen
Uebertragungsbereichen/Trennfrequenzen.

Es ist mit etwas Sorgfalt durchaus moeglich bei einem
Pegel von 90dB@1m k_gesamt <0.5% (100Hz-10kHz)
zu erreichen.

Ein Amp mit diesem Verzerrungwert ist dagegen
(sehr grosszuegig betrachtet) so grade eben noch
ertraeglich.

Ok, entschuldigt, ist nicht dein Spezialgebiet, aber
ueber den Rest des Postings breitet man doch eher
den Mantel des Schweigens.

Rudi Fischer
--
...and may good music always be with you


Re: Klasse-D Verstärker

Hi Rudi,

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Ich hab ja auch nicht behauptet, dass es nicht möglich wäre, aber schätz
doch mal den Anteil der im Umlauf befindlichen Boxen, der den Namen HiFi
trägt und unter 1 % Klirrfaktor kommt. Ich schätze, da dürften vor der
ersten gültigen Ziffer ettliche Nullen kommen.

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Mit Dir würd ich ja sooo gerne auch mal nen Blindversuch machen...
Es gab bisher wirklich ganz wenige, die das was sie behauptet hatten, klar
hören zu können, auch wirklich konnten. Der absolute Brüller war immer noch
der Hörvergleich zwischen einem Boxenbausatz (Kondensator als Weiche, 80
DM/Paar) und einem 1000 DM Canton Boxenpaar angeschlossen an ein und dem
selben Verstärker in der gewohnten Umgebung der Canton Boxen.
Richtig, bei Testsignalen wie tosender Applaus oder klirrendes Glas kam die
Canton besser weg. Bei Musik hingegen quer durch die Stilrichtungen lag der
überwiegende Anteil des als besser bewerteten Höreindruckes bei den billigen
Schrummelkisten. Das mag eine Ausnahme gewesen sein, und in vielen
Boxenkombinationen anderst ausfallen, aber wir waren 6 Testhörer und alle
(mich eingeschlossen) heftig überrascht vom Ergebnis.

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Das schönste an der Vorlesung Elekrtoakustik war, dass sie sehr viel
praktische Versuche integriert hatte. Wir hatten immer schon den Begriff der
"Sparvorlesung" dafür, weil man mit dem dort erhaltenen Wissen sehr viel
Geld sparen kann... Und mit der Sinnesphysiologie hatte ich mich seinerzeit
auch ausgiebig befasst.

Martin



Re: Klasse-D Verstärker
Hallo

"Martin Schönegg" schrieb
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- Es interessiert mich nicht wirklich, was andere
  auf Draengen ihrer Marketing-Abteilungen so treiben.

- Es kommt wie schon gepostet eben entscheidend auf den
  betrachteten Frequenzbereich und abgestrahlten Pegel an.

Bei 90dB@1m und 100Hz-10kHz ist der Anteil an <1%k_ges
bei _echtem_ HiFi (also keine 199EUR 5.1-Sets, sondern
etwa ab einem 'vernuenftigen' 299EUR Kompaktboxen Paar)
sicher ueber 30%. Allerdings muss man sagen, dass gerade
einige sehr teure 'HighEnd'-Teile das sehr wahrscheinlich
nicht erfuellen werden, da geb ich dir voellig recht.

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Glaub ich dir gerne;-)
Als Testsignal dann bitte 1kHz@80dB, 0.5% k7 oder k8.

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ACK


Die gab's an der RUB auch...;-)

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Sorry, kann man das mit meinen Tipps
in drmh nicht?

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Was soll dann aber zB sowas:

MS> Im Rahmen der Sinnesphysiologie hatte es in den 60ern
MS> bereits umfangreiche Studien gegeben, welche sich mit der
MS> Thematik HiFi auseinandersetzten. Damals war das eben
MS> noch richtig interessant. Bemerkenswerterweise hat man
MS> damals recht schnell herausgefunden, dass sich richtig
MS> gute HiFi-Qualität einfach scheußlich anhört.

Gab es damals ueberhaupt eine als gut zu bezeichnende
Wiedergabekette? Kann man eine solche Untersuchung
heute wirklich noch anfuehren? Aus welchem Jahr stammte
doch gleich die (laengst ueberholte) DIN 45500?

Es gibt eine ganze Menge sehr ernstzunehmender
Tests/Untersuchungen zur Psychoakustik, aber das ist
IMO ein schlechtes Beispiel mit einer unbegruendeten
Schlussfolgerung, sorry.

Rudi Fischer
--
...and may good music always be with you


Re: Klasse-D Verstärker
Hi Rudi,
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Horst Du immer so monotone Musik?

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Ob die Kette sooo gut war wie die heutigen Systeme wage ich zu bezweifeln,
aber gut genug, zu erkennen, dass der beliebig endliche Aufwand nicht lohnt,
weil Raumakustik und Umgebung und eben auch die emotionale Ebene auch damals
schon vorhanden waren.

Martin



Re: Klasse-D Verstärker
Hallo

"Martin Schönegg"  schrieb

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Viel zu oft...
Im Ernst: Ich hab vor nicht allzu langer
Zeit solche Untersuchungen gemacht (nicht
beim HNO, der kann das gar nicht, sondern
Labor fuer Arbeitsschutz).

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Seit laengerem wird bei aehnlichen Untersuchungen
nicht ohne Grund eine 'transparente' Uebertragungskette
gefordert.

Rudi Fischer
--
...and may good music always be with you


OT: Tinitus war:Re: Klasse-D Verstärker

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Ich kenn jemand, der sich im Rahmen seiner Promotion mit Laserakupunktur
beschäftigt hat und der hat IMHO ein Stimulationsgerät entwickelt, welches
mit einem Laser auf das Trommelfell strahlt. Soll angeblich gut sein, wird
aber eher von den Alternativmedizinern eingesetzt, die Schulmedizin tut sich
da schwerer. wenns Interessiert, dann kann ich da mal nachfassen.

Martin



Re: OT: Tinitus war:Re: Klasse-D Verstärker
Am Tue, 2 Mar 2004 16:08:11 +0100, meinte "Martin Schönegg"

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Ja, bitte ...

Beste Grüße

Dr. Michael König
--
    RA Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
          D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
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Re: OT: Tinitus war:Re: Klasse-D Verstärker
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wenn die Schulmedizin sagt "nicht heilbar" heisst das noch lange nicht, dass
es andere nicht können.

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Mal schauen, wo ich seine telefonnummer hab... hoffentlich ist die noch
aktuell.

Noch einfacher, weil Andreas richtig gut bei Google gefunden wurde:

http://www.tinnitus-laser.de/tinnitus_laser.htm

Mit allem was Ihr braucht.

Viel Erfolg und gute Besserung

Martin




Re: Klasse-D Verstärker
Hallo

"Glaser KNode"  schrieb

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Im Anfangsstadium/bei bestimmten Indikationen(?)
Spritzen/Infusionen.

Sehr erfolgreich ist schliesslich mentales Training. Eine
echte Heilung erfolgt natuerlich nicht, aber der Reiz wird
'verlernt'. Zumindest in .de gibt's entsprechende Kursangebote
Und ja: Standard-Vorgehen der Schulmedizin.

Rudi Fischer
--
...and may good music always be with you


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