Re: Calibriernormal 200 µF/0,2 %: woher?

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Hallo Dirk,

Transformatoren verändern nicht nur Strom und Spannung, sondern auch
Impedanzen. Wenn das Übersetzungsverhältnis ü das Windungszahlenverhältnis
der betrachteten Wicklungen ist, so ist Z2 = ü * ü *  Z1 (z. B. Ameling:
Grundgebiete der Elektrotechnik),  wobei ü immer größer oder gleich 1
angenommen werden soll. Kehrt man - wie im vorliegenden Fall - die
Betrachtungsrichtung um, so transformiert man einen gegebenen
Blindwiderstand in den Bereich niedrigerer Werte, vergrößert also den Wert
des (gedachten) Kondensators. Die Genauigkeit der Windungszahlverhältnisse
liegt bei sorgfältiger Ausführung des Transformators bei einigen 10 hoch
minus fünf (Osinga/Maaskant: Messtechnik). Die Genauigkeit eines
Kondensators mit 0.1 % Toleranz entspricht aber lediglich 10 hoch minus
drei, so dass keine Wertverfälschung zu befürchten ist.

Gruß
Hans Jürgen



Re: Calibriernormal 200 µF/0,2 %: woher?
On Fri, 1 Aug 2003 15:40:06 +0200, "Hans Jürgen Riehl"

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Och na klar.
Alles mal gelernt, aber immer nur gedacht das wär halt alles graue
Theorie und nie einen Bezug zur Realität hergestellt.  ;-((


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Dann könnt ich mir also mit einem Stelltrafo und und einem Kondensator
einen dicken Dreko basteln??

Wäre wirklich praktisch um z.B. Frequenzweichen für
Lautsprecherkombinationen beliebig auszuprobieren.

Wie machen sich denn die Streuanteile bemerkbar?

Tschö
   Dirk

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