Re: Bestückung von Kleinserien

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Bei 20-100 Stueck lohnt kein Bestueckungsautomat.
Das ist Handarbeit, locker 20 Platinen an einem Tag,
in so fern akzeptiert man nicht-verbogene Bauteile in jeder Form.

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Noe, aber es lohnt sich immer 'gaengige' Bauteile zu verbauen, weil billig und
verfuegbar.

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Zumindest arbeitslose Bestuecker :-) aber eine Reflow-Strasse wird keiner von
denen
zu Hause haben, insfern lohnt ein PDB-Design (TH oben, SMT unten) fuer's Loetbad.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
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Re: Bestückung von Kleinserien
Hallo NG,

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soweit full ACK.

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und d) den THT-Kram ao platzieren, dass der SMD-Kram in getrennten
Bereichen liegt, der dann vor der Wellenlötung abgedeckt wird.
Diese Vorrichtungen kosten aber auch einige 100Eur, sollten daher
auf kleine Bereiche begrenzt werden.

gruss
Bernhard



Re: Bestückung von Kleinserien
Hi!

Da hab ich mal ne Anschlussfrage bzgl. automatischer SMD-Bestückung.
Vor Jahren hab ich mal auf der Cebit solche Automaten gesehen. Ein
Roboterarm mit dickem Revolver und vielen kleinen Düsen, die sich per
Unterdruck aus den Gurten bedienten und die Bauteile dann - ich
glaube, da kam noch ein kleiner Stößel aus der jeweiligen Düse - auf
der Platine abgesetzt haben.

Was passiert nun, wenn das betreffende Bauteil ein klein wenig schief
im Gurt liegt? Meist sind die "Töpfchen" im Gurt ja ein klein wenig
größer als das Bauteil, so daß es noch ein wenig Luft hat, aber eben
auch ein klein wenig verdreht drin liegen kann. Landet das dann
genauso verdreht auf der Platine und muss sich durch die Oberflächen-
spannung des schmelzenden Lots von selbst ausrichten? Oder gibts da
noch irgendwo eine Kamera, die zwischen Aufnehmen und Absetzen des
Bauteils die genaue Position des Bauteils am Greifer ermittelt?

Gruß,
Michael.

Re: Bestückung von Kleinserien
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Das ist grundfalsch.

Selbst unsere Muster läßt der Bestücker über den
Automaten laufen.

Warum:

1. Komplexe Bauteile: Mit einer vernünftigen Datenübernahme
ist das Bestücken von TQFP und BGA viel genauer und
schneller erledigt als von Hand. Der Automat zentriert die
Teile über seine Optik automatisch und liefert stehts beste
Qualität.
Alleine der Ärger mit der Fehlersuche bei Hand-Gefuschel
von diesen Teilen ("welche Adressleitung haben wird denn
heute vergessen") rechtfertigt den Automateneinsatz.

Weil: Bei einem Entwicklungsmuster möchte ich wissen,
dass meine Schaltung auch genauso realisiert wurde, wie
ich sie gezeichnet habe. Ich habe keinen Bock, ständig
die Fehler anderer Leute zu suchen.
Been there, done that ;-/

2. Einfache Bauteile (Hühnerfutter) hat der Bestücker meist
günstiger selbst auf Rollen oder sogar auf Feedern, das
Aufrüsten ist somit schnell erledigt. Und danach ist es nur
noch ein Knopfdruck, gegenüber 20-100 x Teil greifen
und absetzen und 20-100 Fehlerchancen mit entsprechendem
Nachbearbeitungsaufwand ...

Gruß Oliver

--
Oliver Bartels + Erding, Germany + snipped-for-privacy@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Re: Bestückung von Kleinserien

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Denk dran, das Joerg fragt, welche Bauteile er bei so geringer
Stueckzahl waehlen soll. Mit BGA tut er sich keinen Gefallen
(manchmal kann man zwar nix dagegen machen, aber Joerg wird nicht
umsonst TSSOP16 angefuehrt haben, also keine BGA Notwendigkeit).

Das Auflegen von Bauteilen per Hand ist bei so geringer Stueckzahl
kein wirkliches Problem, halt etwas eintoenig wie er selbst schreibt,
aber ich sehe schon ein SMD-Problem: Die Maske fuer die Loetpaste.

Sobald man Reflow macht, braucht man die, zumindest kenne ich keinen
Automaten der erst per Minidispenser Loetpaste on demand setzt um
dann die Bauteile reinzudruecken.

Und so ein Stencil kostet halt Geld, was /20 schon auffaellt, /100
verkraftbar waere, aber zusammen mit anderen Kostenfaktoren ist in
beiden Faellen SMD viel viel teurer als ThruHole. Ich wuerde bei so
geringer Stueckzahl immer versuchen, ohne Reflow auszukommen, sondern
(auch SMD, aber Huehnerfutter auf Unterseite) in der Welle zu loeten.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
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